Ein gutes Rindsschnitzel ist kein „Schnellschuss“ wie mancher glaubt. Ja, Du brätst es kurz an – aber der Trick liegt danach: In Österreich wird Rindsschnitzel oft natur serviert und anschließend in einer Sauce sanft gezogen, damit es zart bleibt. Genau darum ist die Fleischwahl wichtig: Viele Rindsschnitzel stammen aus der Rinderschale (z.B. „Schwarzes Scherzl/Schwarzes Scherzel“), weil dieses Stück mager und feinfaserig ist und sich gut in Scheiben schneiden lässt. Auf dieser Seite bekommst Du eine ausführliche Orientierung, Portionenplanung, ein verlässliches Rezept mit Grammangaben und österreichische Beilagenideen, die wirklich dazu passen.
Kurz gesagt: Rindsschnitzel wird zart durch richtige Technik – nicht durch „mehr Hitze“. Sanft ziehen lassen ist der Schlüssel.
Unter „Rindsschnitzel“ findest Du je nach Shop verschiedene Zuschnitte, oft mit Fokus auf Schnitzel & Rouladen. Sehr häufig ist die Rinderschale (Schale/Oberschale). Sie ist mager, relativ gleichmäßig und lässt sich gut portionieren. Für natur gebratene Schnitzel mit Sauce ist das ideal, weil Du das Fleisch kurz anbrätst und danach in Flüssigkeit sanft fertigst.
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Rinderschale natur + Sauce für Rouladen geeignetBei Rindsschnitzel ist die wichtigste Frage: Wie dick ist es geschnitten? Dünne Scheiben lassen sich kurz braten, dickere Scheiben profitieren fast immer davon, wenn Du sie nach dem Anbraten in Sauce ziehen lässt. Weil Rind (je nach Zuschnitt) weniger Fett und eine andere Struktur als Schwein hat, wird „zu lang, zu heiß“ schnell zäh. Deshalb ist die österreichische Methode so beliebt: kurz Farbe anbraten, dann sanft garen.
Mengenplanung: Für ein Natur-Rindsschnitzel als Hauptgericht rechnest Du meist mit 150–200 g Rohgewicht pro Person. Mit Knödeln oder Erdäpfelbeilage reichen oft 150–170 g. Wenn Du nur leichte Beilagen machst, geh eher Richtung 200 g.
Hinweis: Die perfekte Zeit hängt vom Stück, der Dicke und der Hitze ab. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst: sanft ziehen lassen statt hart kochen.
Dieses Rezept ist alltagstauglich und funktioniert besonders gut mit Schnitzeln aus der Rinderschale. Du bekommst Röstaromen vom Anbraten und Zartheit vom sanften Ziehen. Als Richtwert planst Du 150 g pro Person, wenn Knödel oder Erdäpfel dazukommen. Für „große Portionen“ nimm 180–200 g.
| Gäste | Rindsschnitzel (Rohgewicht) | Beilage (Richtwert) | Kommentar |
|---|---|---|---|
| 4 | 0,6–0,8 kg | Semmelknödel + Salat | Mit Knödeln reichen oft 150–170 g pro Person. |
| 8 | 1,2–1,6 kg | Erdäpfelpüree + Krautsalat | Für „großen Hunger“ eher 1,6 kg. |
| 12 | 1,8–2,4 kg | Knödel + Rotkraut | Buffet mit viel Beilage: eher 1,8–2,1 kg. |
Bestelllinks: Rindsschnitzel (Fleisch24) und Bio Rindsschnitzel (Freiländer).
Hygiene-Hinweis: Rindfleisch sauber verarbeiten, Kühlkette einhalten und rohes Fleisch getrennt von fertigen Speisen behandeln.
Rindsschnitzel natur wird in Österreich gern mit Beilagen serviert, die Sauce aufnehmen. Diese Klassiker funktionieren zuverlässig:
Tipp: Wenn Du eine kräftige Sauce kochst, halte den Salat eher säuerlich (Essig-Öl). Das macht das Gericht am Ende ausgewogener.
Direkt zum Einkauf: Fleisch24 Rindsschnitzel oder Freiländer Bio Rindsschnitzel.
Nach dem Anbraten baust Du eine Zwiebelsauce auf und gibst einen kleinen Löffel Senf dazu. Dazu Semmelknödel und Rotkraut – wirtshausartig, aber zuhause gut machbar.
Brate 250 g Champignons oder Eierschwammerl kurz an, gib sie zur Sauce und lass das Schnitzel darin ziehen. Das macht die Sauce aromatisch und passt super zu Bandnudeln oder Erdäpfelpüree.
Wenn die Scheiben größer und dünner sind, kannst Du sie füllen (Gurkerl, Zwiebel, Speck) und als Rouladen schmoren. Dann braucht es etwas mehr Zeit, aber das Ergebnis ist besonders festlich.
Hier findest Du die Links nochmals gesammelt. Wähle die Bio-Variante, wenn Du Bio-Standards bevorzugst, oder nutze das Sortiment für Schnitzel & Rouladen für eine schnelle Auswahl. Plane 150–200 g pro Person und setze auf die österreichische Methode: kurz anbraten, dann sanft ziehen lassen – dann wird’s zart.
Quickcheck: Fleisch (Rinderschale), Zwiebeln, Suppe, Beilage (Knödel/Erdäpfel), Zeit fürs sanfte Ziehen – fertig ist das österreichische Rindsschnitzel.
Für Natur-Rindsschnitzel sind 150–200 g Rohgewicht pro Person ein guter Richtwert. Mit Semmelknödeln oder Erdäpfelbeilage reichen oft 150–170 g. Wenn es wenig Beilage gibt oder die Runde sehr hungrig ist, plane eher 180–200 g.
Häufigster Grund: zu hohe Hitze und zu langes Kochen. Rindsschnitzel sollte nach dem Anbraten in Sauce nur sanft ziehen, nicht sprudelnd kochen. Außerdem hilft es, gleichmäßig zu schneiden/klopfen und nicht zu dick zu arbeiten.
Ja, aber Rind ist anders als Schwein. Paniertes Rindsschnitzel gelingt am besten, wenn es sehr dünn ist und kurz ausgebacken wird. Für die „klassische“ österreichische Küche ist Natur-Rindsschnitzel mit Sauce jedoch oft die sichere und zartere Variante.
Ja. Sauce und Beilagen lassen sich gut vorbereiten. Das Schnitzel kannst Du anbraten und später in der Sauce sanft fertigziehen. Reste am nächsten Tag in Sauce nur behutsam erwärmen, nicht kochen – so bleibt es zart.
Keine falschen Versprechen: Diese Seite bietet Koch- und Planungstipps. Beachte Hygiene, Kühlung und die Produktangaben der jeweiligen Anbieter.